Wie funktioniert ein Schwingungsdämpfer?
Schwingungsdämpfer werden in gewerblichen Kälteanlagen sowie in Klimaanlagen für den privaten und industriellen Bereich installiert, um die Übertragung von Kompressorschwingungen auf die Kältemittelleitungen zu verhindern. Jede Einheit besteht aus einem tiefgezogenen, gewellten Edelstahlschlauch, der für höchste Festigkeit mit einem Edelstahlgeflecht ummantelt ist. Schlauch und Geflecht sind an beiden Enden durch Klemmringe verstärkt und mittels eines Hochtemperatur-Lötmetalls mit Kupferrohranschlüssen verbunden.

Jede Der Schwingungsdämpfer ist vollständig druck- und vakuumfest. getestet mit einem fortschrittlichen Helium- und Wasserstoffleckerkennungssystem
Alle Geräte werden sorgfältig gereinigt, getrocknet, in Plastikbeuteln versiegelt und nach der Endkontrolle in Einzelkartons verpackt. Sie bleiben trocken und sauber, um Staub und Rost zu vermeiden.
Der Schwingungsdämpfer sollte so nah wie möglich am Kompressor montiert und geradlinig installiert werden. Schwingungsdämpfer sind nicht dafür ausgelegt, Fehlausrichtungen der Rohrleitung auszugleichen. Nach dem Einlöten ist darauf zu achten, dass ausreichend Platz für den Schwingungsdämpfer vorhanden ist, um statische Druck- oder Zugkräfte zu vermeiden. Schwingungsdämpfer sind nicht zur Aufnahme von axialen oder Torsionsspannungen ausgelegt. Für eine optimale Schwingungsdämpfung sollte die Kältemittelleitung am vom Schwingungsherd am weitesten entfernten Ende des Schwingungsdämpfers befestigt werden.

Schwingungsdämpfer mit Kupferanschluss werden für folgende Kältemittel der Klasse A1 gemäß ASHRAE 34:2019 verwendet:
HCFC (R22)
HFKW (R134a, R404A, R407C, R410A, R507)
HFO (R1234ze)
HFO + HFC (R448A,R449A,R450A,R452A,R513A,R515A,R515B)
Der Betriebsdruck beträgt 45 bar.

304 Schwingungsdämpfer aus Edelstahl werden mit den Kältemitteln R717 (NH3) und R744 (CO2) verwendet. Der Betriebsdruck beträgt 60 bar.